Beim Destillieren wird eine Flüssigkeit gekocht, der entstehende Dampf aufgefangen und anschließend wieder zu einer reinen Flüssigkeit kondensiert. Während dieses Prozesses bleiben Verunreinigungen und andere Schadstoffe zurück. So lässt sich Wasser von Bakterien, Viren, Salzen und Schwermetallen befreien.
Die Grundlagen der Destillation
Das Prinzip ist einfach: Wasser wird erhitzt, bis es verdampft. Da viele Schadstoffe einen höheren Siedepunkt haben oder gar nicht verdampfen, bleiben sie im Ausgangsgefäß zurück. Der reine Wasserdampf wird abgekühlt, kondensiert wieder zu flüssigem Wasser und wird aufgefangen.
Benötigte Materialien
Für die Destillation zu Hause brauchst du:
- Eine Wärmequelle
- Ein Gefäß für das Wasser
- Einen Kondensator
- Einen Auffangbehälter
- Optional ein Thermometer und ein Aräometer
Alle Geräte sollten vor der Nutzung ordnungsgemäß sterilisiert sein.
Aufbau der Destillieranlage
- Den Kondensator zusammenbauen – er ist der wichtigste Teil.
- Den Kondensator mit dem Destillierapparat verbinden.
- Thermometer, Schläuche und weitere Komponenten anbringen.
- Den Deckel aufsetzen.
Wasser sicher destillieren
Das Wasser wird gekocht, der Dampf aufgefangen und in flüssiger Form kondensiert. Auf diese Weise werden Verunreinigungen wie Bakterien, Viren, Salze und Schwermetalle zuverlässig entfernt.
Destilliertes Wasser richtig lagern
- In sauberen Plastik- oder Glasbehältern aufbewahren.
- Die Behälter zuvor gründlich reinigen.
- Behälter luftdicht verschließen.
- An einem kühlen, trockenen Ort fern von Sonnenlicht lagern.
Fazit
Die Destillation ist eine wirksame Methode, um Trinkwasser sicher zu machen, und lässt sich kostengünstig zu Hause durchführen. Wer den Alltag einfacher gestalten möchte, findet im Wasserfilter-Ratgeber auch Alternativen zur Wasseraufbereitung.

